Lernortwechsel groß geschrieben

 Projekt - Moderne Weltsicht und Toleranz

Die TA schrieb:

Eine Familiengeschichte haben die Regelschüler in ihrem Theaterstück erzählt. Dieses haben sie in Weimar vor Eltern gezeigt.

"Unterricht am anderen Ort" erlebte eine Woche lang die Klasse 10b der Apoldaer Pestalozzischule in Weimar. Sie nahm an einem Seminar in der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte (EJBW) teil.

Organisiert wurde es von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen. Mitarbeiter der EJBW sowie angehende Sozialarbeiter der Fachhochschule Erfurt führten es durch. 

Die Schüler beschäftigen sich laut Auskunft von Klassenlehrerin Sabine Romstedt mit Lebens-linien, Zukunftsperspektiven, der Berufswahl in Vergangenheit und Gegenwart, der Persönlich-keitsfindung sowie mit dem Europagedanken. 

Dabei arbeiteten sie in Kleingruppen. Sie erprobten verschiedene Möglichkeiten des Umgangs miteinander, diskutierten aber auch aktuelle politische Themen und erarbeiteten unter Anleitung ein kleines Theaterstück und eine Fotostory.

Die Ergebnisse präsentierten sie abschließend ihren Eltern in der EJBW. 

Ein Seminar dieser Art mit Regelschülern hatte es bisher in der Weimarer Bildungseinrichtung noch nicht gegeben, wurde mitgeteilt. "Nichts ist schöner, als wenn Ideen, die von unterschiedlichen Akteuren entwickelt wurden, auf so viel Interesse stoßen", wurde Thomas von der Gönna zitiert. 

Er ist Bildungsreferent für Europäische Politik und Kultur bei der EJBW. Durch Spass und Freude habe man den Jugendlichen "das Nachdenken über sich und die Zukunft" ermöglicht, sagte Thomas von der Gönna.