Lernortwechsel groß geschrieben

 

 

 

 

 

Im Rahmen des NT-Unterrichtes behandelten wir mit Frau Reinboth und Frau Koscielny die historische Entwicklung der Küchengeräte.

 

   Als Abschluss des Themengebietes besuchten wir die      
   Ausstellung 
"OLLE DDR" in der Bahnhofstraße.

   Hier kann man verschiedene Dinge eine vergangenen    
   Zeitepoche kennen lernen und viel über Leben in dieser  
   Zeit erfahren. 


     Für uns war der Besuch der Ausstellung sehr interessant 
   und hat auch auch viel Spaß gemacht. 

   NT Schüler 8a/b 

  

  

           

 

                  


Auf den Spuren von Leonardo da Vinci –

wir forschen und experimentieren im Team 

Unsere Klasse 7a hatte am 06.06.2013 im Rahmen des SINUS – Projektes die Möglichkeit zu „Forschen und Experimentieren“, also ein Zusammenspiel von Natur und Technik im Team zu erleben. 

Der Unterricht an einem anderen Ort fand in einem Hotel statt, was uns zunächst sehr komisch vorkam. In der Schule haben wir uns auf diesen Tag besonders gut vorbereitet und wurden von den Lehrern Frau Reinboth, Frau Schubert, Frau Michelchen, Frau Koscielny und Herrn König gut unterstützt. 

Unsere Klasse setzte sich im Rahmen des NT – Unterrichts mit der BIONIK auseinander. 

Seltsame Begriffe begegneten uns, wie zum Beispiel: 

  • Fin – Ray – Effekt
  • Nebeltrinkerkäfer
  • Roboterhand
  • Lotoseffekt.

    

Dabei stellten wir fest, dass es sich um Experimentierstationen handelt. Schön war, dass wir uns aussuchen durften, welches Experiment wir durchführen wollten. 

Zunächst waren wir sehr skeptisch, da wir uns zu wenig zugetraut hatten. Aber die einzelnen Stationen waren gut vorbereitet. Wir konnten sehr gut im Team zusammenarbeiten, das Experiment gemeinsam planen, durchführen und auswerten. 

Die Experimente zeigten uns, wie man etwas Neues beobachten und entdecken kann.

Für uns war es ein aufregender Tag, da wir als Klasse aus dem Schulalltag herausgenommen und ausgewählt wurden, das Projekt durchzuführen. Spannend war für uns, dass wir gemeinsam mit den Lehrern aus verschiedenen Schulen experimentiert haben. 

Und am Ende gab es für alle noch leckeren Kuchen, den wir uns natürlich verdient hatten.

  

Pascal, unser Computerexperte, durfte sogar gemeinsam mit Frau Schubert am 07.06.2013an einer Fortbildung „Bauen, Programmieren und Experimentieren mit LEGO EV 3“ teilnehmen. Hier konnte er einen Roboter bauen, programmieren und steuern.

 


Jedem das Seine 

Wir, die 10. Klassen fuhren am 14.9.2012 nach Weimar in das Konzentrationslager Buchenwald. Die Führung begann mit einem Film über das Konzentrationslager. In diesem Film erzählten 3 ehemalige Gefangene über die Hölle und die Qualen sowie die Befreiung des Lagers. 

Nachdem der Film zu Ende war, wurden wir in 2 Gruppen geteilt. Jede Gruppe bekam eine Begleitperson, die uns etwas über das Konzentrationslager erzählte. Unsere Gruppe begab sich als Erstes in den Konferenzraum. 

 

Wir setzten uns zu einem Kreis zusammen und in der Mitte verteilten wir Bilder auf dem Fußboden. Danach suchte sich jeder ein Bild aus und erzählte, was darauf zu sehen war. Als wir damit fertig waren, gingen wir zu dem Platz, an dem die Bären  und hinter einem Zaun die Menschen, die entweder Juden, politische Gegner, Behinderte  oder Homosexuelle waren, gehalten wurden.

Die Begleitperson erklärte uns, dass die Offiziere meist mit ihren Kindern, Familien und Verwandten dorthin gingen und die Bären besser behandelt wurden als die Menschen. Hinter dem Zaun war das Krematorium. Dort wurden die Leichen gestapelt, obduziert, die Goldzähne heraus gebrochen und zum Schluss verbrannt. Natürlich machte diese Arbeit kein SS-Offizier, sondern die Gefangenen selbst mussten es erledigen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Weimarer diesen abscheulichen Geruch nicht gerochen haben und nichts von dem Konzentrationslager auf ihrem Berg gewusst haben.

Ich denke, sie wollten es einfach nicht wahrhaben. Wir gingen in das Krematorium und schauten uns die Öfen an, wo die Menschen verbrannt wurden. Als wir den Raum betraten, ging mir ein leichter Schauer den Rücken herunter. Wir schauten uns auch den Raum an, in dem die Gefangenen erhängt wurden. An den Wänden hingen Haken, an solchen wurden die Gefangenen erhängt. 

An den Wänden hingen Haken, an solchen wurden die Gefangenen  erhängt. Wir besichtigten die Zellen, in die die Menschen zur Strafe hin kamen, weil sie nicht gehorcht haben oder weil  die SS-Männer einfach Lust darauf hatten. Der Gefangene musste meist mit anderen Gefangenen in einer Zelle die ganze Zeit stehen, bis zu 12 Stunden oder länger. Wir hörten, wie ein alter Mann sagte: ,, Ich habe versucht, hier rauszukommen, aber ich habe es nicht geschafft."

Leider haben wir nur einen kleinen Teil aus der Geschichte von Buchenwald sehen und hören können. Noch immer ist mir unbegreiflich, wie man so etwas einem anderen Menschen antun kann nur wegen seiner Rasse, seiner Herkunft, seiner Religion, seinem Aussehen, seiner sexuellen Orientierung oder seiner Denkweise.

Aber eines sollten wir daraus lernen: dass so etwas nie nie wieder in unserer Gesellschaft und auf der ganzen Welt passieren darf.  

 


 Projekt - Moderne Weltsicht und Toleranz

Die TA schrieb:

Eine Familiengeschichte haben die Regelschüler in ihrem Theaterstück erzählt. Dieses haben sie in Weimar vor Eltern gezeigt.

"Unterricht am anderen Ort" erlebte eine Woche lang die Klasse 10b der Apoldaer Pestalozzischule in Weimar. Sie nahm an einem Seminar in der Europäischen Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte (EJBW) teil.

Organisiert wurde es von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen. Mitarbeiter der EJBW sowie angehende Sozialarbeiter der Fachhochschule Erfurt führten es durch. 

Die Schüler beschäftigen sich laut Auskunft von Klassenlehrerin Sabine Romstedt mit Lebens-linien, Zukunftsperspektiven, der Berufswahl in Vergangenheit und Gegenwart, der Persönlich-keitsfindung sowie mit dem Europagedanken. 

Dabei arbeiteten sie in Kleingruppen. Sie erprobten verschiedene Möglichkeiten des Umgangs miteinander, diskutierten aber auch aktuelle politische Themen und erarbeiteten unter Anleitung ein kleines Theaterstück und eine Fotostory.

Die Ergebnisse präsentierten sie abschließend ihren Eltern in der EJBW. 

Ein Seminar dieser Art mit Regelschülern hatte es bisher in der Weimarer Bildungseinrichtung noch nicht gegeben, wurde mitgeteilt. "Nichts ist schöner, als wenn Ideen, die von unterschiedlichen Akteuren entwickelt wurden, auf so viel Interesse stoßen", wurde Thomas von der Gönna zitiert. 

Er ist Bildungsreferent für Europäische Politik und Kultur bei der EJBW. Durch Spass und Freude habe man den Jugendlichen "das Nachdenken über sich und die Zukunft" ermöglicht, sagte Thomas von der Gönna.

 


Offener Brief an die EJBW

Liebe Marta, liebe Stephanie, liebe Aileen, lieber Helmuth, lieber Thomas, lieber Matthias, 

endlich soll es eine Nachricht von uns geben. Nachdem Laura in der letzten gemeinsamen Stunde unserer Klasse von einer Begegnung mit einem von euch sprach, fiel uns ein, dass wir schon lange vor hatten, uns bei euch zu melden.

Gern erinnern wir uns an die Zeit in der EJBW. Sie war eine der wichtigsten unseres letzten Schuljahres.

Ihr sollt nun kurz erfahren, wie es uns seitdem erging. Nach unserer Rückkehr waren wir zuerst einmal sehr stolz auf das Erlebte und Geschaffte. Auch der in mehreren Zeitungen erschienene Bericht war wichtig. Ab und zu versuchten wir auch einen eurer Energizer „nachzuspielen“. Leider hatten wir aber Schwierigkeiten mit den polnischen Vokabeln, so dass wir uns lieber am Stuhlspiel versuchten oder Waschmaschine und James Bond waren. Das brachte natürlich wieder jede Menge Spaß. Nun überlegen wir, ob wir die Fotostory oder den Film vom Theaterstück bei unserer Abschlussfeier unseren Gästen präsentieren.

Unsere kleine Klasse hatte nach diesen Erfolgen sogar den Mut, beim Schulweihnachtsprogramm gemeinsam zu singen. Das war eine Premiere für eine zehnte Klasse.

Natürlich blieb unsere wichtigste Aufgabe, das Schuljahr erfolgreich zu meistern. Das schafften leider nicht alle gleich gut, so dass es in den Prüfungen für einige jetzt besonders wichtig ist erfolgreich zu sein.

Die letzten zwei Schulwochen brachten Spaß und Erlebnisse, die sicher auch unvergesslich bleiben. Vom 26. bis 31.Mai fuhren wir nach Antibes an der Côte d’Azur. Erinnert ihr euch? Nicht alle waren von der gemeinsamen Fahrt mit drei Zehnten aus Apolda begeistert, und doch war es letztlich eine schöne, erlebnisreiche und sonnige Woche mit Wlan-Baum, azurblauem Meer, Tribunen und Unterwasserbeobachtungen, um nur einiges zu nennen. Danach gab es in unserer letzten Schulwoche jeden Tag ein anderes Motto, das Verkleiden machte sogar unserer Klassenlehrerin Spaß. Am allerletzten Schultag sangen wir zusammen mit der 10a „Tage wie diese“ und suchten unter den „Kleinen“ das Supertalent der Pesta.

Nun müssen wir uns in den Prüfungen beweisen. Am 11.Juli bekommen wir hoffentlich alle ein erfolgreiches Realschulabschlusszeugnis überreicht. Falls ihr Zeit und Lust habt, kommt gerne um 17.00 Uhr zu diesem letzten schulischen Ereignis. Wir würden uns sehr freuen, euch begrüßen zu dürfen.

Bis hoffentlich bald und ganz liebe Grüße aus Apolda.

Eure Klasse ehemalige 10b