Lernortwechsel groß geschrieben

Offener Brief an die EJBW

Liebe Marta, liebe Stephanie, liebe Aileen, lieber Helmuth, lieber Thomas, lieber Matthias, 

endlich soll es eine Nachricht von uns geben. Nachdem Laura in der letzten gemeinsamen Stunde unserer Klasse von einer Begegnung mit einem von euch sprach, fiel uns ein, dass wir schon lange vor hatten, uns bei euch zu melden.

Gern erinnern wir uns an die Zeit in der EJBW. Sie war eine der wichtigsten unseres letzten Schuljahres.

Ihr sollt nun kurz erfahren, wie es uns seitdem erging. Nach unserer Rückkehr waren wir zuerst einmal sehr stolz auf das Erlebte und Geschaffte. Auch der in mehreren Zeitungen erschienene Bericht war wichtig. Ab und zu versuchten wir auch einen eurer Energizer „nachzuspielen“. Leider hatten wir aber Schwierigkeiten mit den polnischen Vokabeln, so dass wir uns lieber am Stuhlspiel versuchten oder Waschmaschine und James Bond waren. Das brachte natürlich wieder jede Menge Spaß. Nun überlegen wir, ob wir die Fotostory oder den Film vom Theaterstück bei unserer Abschlussfeier unseren Gästen präsentieren.

Unsere kleine Klasse hatte nach diesen Erfolgen sogar den Mut, beim Schulweihnachtsprogramm gemeinsam zu singen. Das war eine Premiere für eine zehnte Klasse.

Natürlich blieb unsere wichtigste Aufgabe, das Schuljahr erfolgreich zu meistern. Das schafften leider nicht alle gleich gut, so dass es in den Prüfungen für einige jetzt besonders wichtig ist erfolgreich zu sein.

Die letzten zwei Schulwochen brachten Spaß und Erlebnisse, die sicher auch unvergesslich bleiben. Vom 26. bis 31.Mai fuhren wir nach Antibes an der Côte d’Azur. Erinnert ihr euch? Nicht alle waren von der gemeinsamen Fahrt mit drei Zehnten aus Apolda begeistert, und doch war es letztlich eine schöne, erlebnisreiche und sonnige Woche mit Wlan-Baum, azurblauem Meer, Tribunen und Unterwasserbeobachtungen, um nur einiges zu nennen. Danach gab es in unserer letzten Schulwoche jeden Tag ein anderes Motto, das Verkleiden machte sogar unserer Klassenlehrerin Spaß. Am allerletzten Schultag sangen wir zusammen mit der 10a „Tage wie diese“ und suchten unter den „Kleinen“ das Supertalent der Pesta.

Nun müssen wir uns in den Prüfungen beweisen. Am 11.Juli bekommen wir hoffentlich alle ein erfolgreiches Realschulabschlusszeugnis überreicht. Falls ihr Zeit und Lust habt, kommt gerne um 17.00 Uhr zu diesem letzten schulischen Ereignis. Wir würden uns sehr freuen, euch begrüßen zu dürfen.

Bis hoffentlich bald und ganz liebe Grüße aus Apolda.

Eure Klasse ehemalige 10b